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"Schachbretter
noch und nöcher"
Über
das GSS-Finale berichten die Schüler der HOB Bozen
Treffpunkt
für die 6-stündige Fahrt ins Aostatal war am 5. Mai um 8 Uhr morgens vor
dem Hotel Alpi. Für eine Schule, die es leider nicht rechtzeitig zum
Treffpunkt schaffte, ging die Reise wohl etwas überpünktlich los.
Schlussendlich kamen wir dennoch alle vereint in Courmayeur an. Von
unserem Hotel hatte man einen wunderbaren Ausblick auf den Mount Blanc,
den wir leider zu selten genießen konnten.
Nach
einer kurzen Pause startete man schon den Einzug zum Veranstaltungsort.
Die Meisterschaft wurde in der Eishalle, die auch bei den olympischen
Winterspielen benutzt wurde, ausgetragen. Der Eindruck, den wohl jeder von
uns hatte, war gewaltig: Schachbretter noch und nöcher. Die
Aufmerksamkeit, die Courmayeur diesem Event widmete, konnte man kaum übertreffen.
Beinahe 1000 SchachspielerInnen mit Begleitpersonen mussten in dem
Ferienort untergebracht werden, und für jeden von diesem war für Speis
und Trank bestens gesorgt.
Noch
am selben Abend begann man mit dem ersten Spiel. Unsere Mannschaft legte
da einen Blitzstart hin und war abends auch dementsprechend gut gelaunt.
Zur abendlichen Unterhaltung bot die Stadt, auch weil wir etwas außerhalb
lagen, leider überhaupt nichts. Relativ gut ausgeschlafen hofften wir
deshalb auch am Tag darauf auf weitere Siege, die leider ausblieben. Von
den vier Spielen konnten wir nur ein Remis herausholen.
An
diesem Abend war für uns nach einem Kinobesuch, Billardspiel, langem Fußmarsch
nach Hause und kurzem Kartenspiel Bettruhe angesagt. Obwohl wir am nächsten
morgen nicht unbedingt einen sonderlich frischen Eindruck machten, gelang
es uns trotzdem an dem Erfolg vom ersten Tag anzuschließen.
Unsere
Mannschaft beendete das Turnier leider aus taktisch unglücklich
getroffenen Entscheidungen auf dem 24. Platz von 30. Nach dem Mittagessen
fuhr der Bus alle Südtiroler Grund-, Mittel- und Oberschüler wieder
sicher und gesund nach Bozen zurück.
Alles
in allem war es ein großartiger, gut organisierter Ausflug und die
Erfahrung, die wir dort machen konnten, wird wohl einzigartig bleiben.
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