Verfolgen kann man dabei das Abschneiden der Südtiroler unter folgendem Link: https://s2.chess-results.com/tnr1364644.aspx?lan=0&art=0&turdet=YES&flag=30&SNode=S0
Damit ist Spilimbergo derzeit wohl das beliebteste Turnier für Südtiroler fernab der Heimat.
War dies in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts vor allem Caorle und Imperia und später auch Arco, so konnte zur Erinnerung erst im Herbst 1986 erstmals in Südtirol ein nationales Qualifikationsturnier bestritten werden. Damals startete das 1. Bozner Schachfestival im Rahmen des Bozner Sommers, welches eine ganze Woche dauerte, wie es damals üblich war. Wochenendturniere, wie sie inzwischen haufenweise angeboten wurden, gab es damals noch nicht und auch keine FIDE oder FSI Elozahlen zumindest in den unteren Kategorien. Damals waren bei einem Turnier fünf Spielklassen vorgesehen, Magistrale, 1., 2. und 3. nationale Kategorie sowie freie Klasse.
Und noch eine Erinnerung soll an dieser Stelle wieder einmal wachgerüttelt werden. Von den bereits angesprochenen Turnieren in Caorle enthüllte Pedoneide 1988, das dortige Turnierbulletin, das gute Abschneiden der fast 30 anwesenden Südtiroler. Die beiden Brüder Tobias Werther und Florian Werther belegten in der 2. Nationalen Kategorie mit 6,5 und 6 Punkten aus 8 die Plätze 1 und 2. Und auch in der Freien Klasse kam der Sieger aus Südtirol. Georg Bonani (Naturns) konnte in seinen 8 Begegnungen sogar 7 Punkte erzielen. Dazu kamen ferner noch 4 weitere nationale Klassenaufstiege.