Mit der besten Feinwertung auf seiner Seite schnappte sich FM Mostbauer gegenüber vier weiteren Mitkonkurrenten mit je 3,5 Punkten Platz drei. In dieser Fünfergruppe war u.a. auch Meisterkandidat Quentin Haller zu finden, der sich auf Position 5 einreihen konnte.
Für den einzigen einheimische Sieg 2026 sorgte diesmal Ruben Puechler (ARCI-Scacchi), der im Open B mit 4,5 Punkten sogar einen Solosieg feiern konnte. Sechs Spieler beendeten in dieser mit 54 Eingeschriebenen größten Gruppe die dreitägige Veranstaltung mit 4 Punkten. Platz zwei ging dabei an den Deutschen Maximilian Schaede vor Eraldo Giancotti aus Trient. Mit Harald Niederstätter (ARCI-Scacchi) und Celina Valeria Unterberger (Merania) auf Platz sechs und sieben waren dabei auch zwei Südtiroler vertreten.
Bis Runde 4 hatte auch der Meraner Gianpaolo Franchi im Open C mit 46 Gestarteten das Geschehen fest in seiner Hand indem er alle Begegnungen für sich entschied. Aber im letzten Durchgang musste er sich Lionello Morganti aus Padova geschlagen geben, der sich damit mit 4,5 Zählern den Sieg holte. Auch der Österreicher Paul Franz konnte mit ebenfalls 4,5 Punkten Franchi noch überholen, der sich am Ende mit seinen 4 Punkten unmittelbar vor dem Punktegleichen Lucas Salvir Platz drei sicherte.

Open C Sieger Lionello Morganti rechts im Bild im Duell gegen Gianpaolo Franchi links in Runde 5.
Hauptorganisator und oberster Schiedsrichter Gerard Bertagnolli konnte diesmal mit am Ende 129 Teilnehmern zwar die Rekordbeteiligung von 2025 mit 155 Eingeschriebenen nicht knacken, Rekordverdächtigt dürfte aber wohl die Anzahl von 55 Brettern auf denen die Partien Live bei einem sogenannten Wochenendturnier allemal sein. Wer sich also einige Partien ansehen will und neugierig auf gewisse Ergebnisse ist kann auf vorbeischauen und seine Neugierde mit genügend Stoff versorgen.