Fallen in der vorletzten Runde schon die ersten Entscheidungen in der 57. SMM?
A Liga.
Der Leader aus dem Eggental könnte...
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- Martin Kowalczyk
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Wie bereits angekündigt wurde sind am 8. und vorletzten Spieltag in der 57. SMM bereits die ersten Entscheidungen gefallen. Der SK Deutschnofen Alpenguormet (im Titelbild) kann nun nicht nur das gemeinsame Finale am Samstag den 7. März mit Beginn um 15 Uhr im Kulturhaus „Nova Teutonica“ vorbereiten, sondern auch jetzt schon die Meisterfeier zum Gewinn des 4. Titels in der Südtiroler Schachmeisterschaft. Voraussetzung dafür war der überzeugende 4:2 Auswärtssieg beim entthronten Meister Gröden in St. Ulrich. Die heuer so eindrucksvoll auftretenden Eggentaler leisteten sich dabei auch noch auf ihren erfolgreichsten FM Fulvio Zamengo anzutreten und legten gleich mächtig los indem sie sich schon einmal auf den ersten zwei Brettern durch FM Andrea Dappiano und Luigi Lain einen 2:0 Vorsprung herausholten. Nachdem FM Carlo Micheli und Ulrich Welsch ihre beiden Partien in den sicheren Remis Hafen einlenken konnten war der 4. Meistertitel nach 2018, 2022 und 2024 schon einmal in trockenen Tüchern. Filippo Tonino auf Brett 6 legte aber noch einen drauf und ebnete damit dem neuen Meister mit seinem vollen Punktegewinn den Weg zum 8. Sieg in der 8. Begegnung. Zum Schloss gelang es dem erfolgreichsten Grödner Denksportler Rainer Demetz zumindest einen Heimsieg einzufahren und damit die Niederlage nicht noch höher ausfallen zu lassen.
Neben dem Meister stehen nun auch die beiden Absteiger bereits fest. Schlusslicht Steinegg Raika ging auch in der letzten Begegnung in der A Liga leer aus und kassierte gegen ARCI-Scacchi I eine 0:6 Niederlage und auch für den vierfachen Meister Klausen Rika Untereisacktal erloschen im letzten Heimspiel alle Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Mit 5 Unentschieden und einer Niederlage auf Brett 3 war das Schicksal der Eisacktaler besiegelt, die ausgerechnet zu ihrer 50-jährigen Jubiläumsfeier nach 10 Jahren die höchste Spielklasse verlassen müssen. Mikhail Zuev beförderte sein Team CSK Merania mit dem einzigen Sieg in Klausen nicht nur auf den momentanen zweiten Tabellenrang, sondern verdonnerte die Heimmannschaft zugleich zum bitteren Abstieg.
Bleibt in der A Liga also nur noch die Frage offen wer nach Runde 9 die beiden restlichen Podestplätze besetzten wird, gibt es für die zwei noch freien Plätze mit Merania (12 Punkte), ARCI-Scacchi I und Gröden (je 11 Punkte) noch drei hungrige Bewerber.
Mehr hat da schon die zweite Liga zu bieten. Dort stehen zwar mit den beiden letztjährigen Aufsteigern Tema Sparkasse I und Brixen/Milland II zwei der drei Absteiger fest, aber der dritte muss noch im direkten Duell zwischen Naturns I (6 Punkte) und Kaltern/Tramin II (5 P.) ermittelt werden. Und auch die Aufstiegsfrage ist noch nicht endgültig geklärt, auch wenn Sterzing/Ridnaun I (15 P.) und Gröden II (13 P.) die besten Trümpfe in der Hand haben. Taufers (13 P.) hat aber noch Außenseiter Chancen, muss jedoch noch die schwere Hürde gegen Spitzenreiter Sterzing/Ridnaun meistern, während auf Gröden II mit Absteiger Brixen/Milland II die wohl leichtere Aufgabe ansteht.
Alle Ergebnisse sind wie immer auf chess-Results unter folgendem Link zu finden: https://s1.chess-results.com/tnr1278209.aspx?lan=0&SNode=S0
Stand 01.01.2025 - die aktuell 10 besten Schachspieler Südtirols auf einen Blick.
| Rang | Titel | Name | Verein | ELO |
| 1 | FM | Zamengo Fulvio | Deutschnofen | 2354 |
| 2 | IM | Bertagnolli Alexander | Kaltern/Tramin | 2337 |
| 3 | FM | Seresin Francesco | Arci Scacchi | 2322 |
| 4 | FM | Wohlfahrt Herbert | Ehrenburg | 2315 |
| 5 | FM | Dappiano Andrea | Deutschnofen | 2292 |
| 6 | FM | Paltrinieri Nicholas | Kaltern/Tramin | 2258 |
| 7 | - | Lain Luigi | Deutschnofen | 2254 |
| 8 | FM | Schacher Gerd | Klausen | 2253 |
| 9 | FM | Gatterer Florian | Ehrenburg | 2240 |
| 10 | FM | Casadio Niccolò | Gröden | 2229 |